Unique Self Symphonies und andere “Projekte”

Nicht mehr “Business as Usual”


Ich habe mich sehr über die zahlreichen Kommentare, vor allem auf Facebook, zum ersten Teil meines Updates gefreut - https://www.facebook.com/photo?fbid=5556110997735177 - und ich habe mich bemüht auf Eure Fragen und Anmerkungen direkt zu antworten.


Und so kommt hier nun, wie versprochen, Teil 2 meines Updates. Für Teil 1, klicke hier.


Was das Tolle an so einer Krise ist: Es geht zwar tief hinab ins Tal, aber der Gipfel, der danach erreichbar ist, ist dafür umso schöner. Und dabei bin ich noch immer im Aufstieg. Nicht das plötzlich alles perfekt wäre, aber ich habe eine ganz neue - und vor allem stetige - Freude, Zufriedenheit und Erfüllung in mir. Ich bin auf MEINEM Weg, und ich LIEBE mein Leben.


Das beantwortet auch die Frage, warum ich das alles nicht schon vorher sehen konnte. Warum musste ich erst “aus Schaden klug werden”? Ehrlich gesagt, habe ich mich das auch schon öfters gefragt - meist natürlich in Bezug auf andere… Hihi…


Natürlich “wusste” ich das meiste von dem, was ich hier gelernt habe, schon vorher.

Ich kannte so viele Praktiken, die mir gut tun, und mir war klar, dass ich regelmäßiger praktizieren “sollte”…

Ich wusste, dass ich mehr und besser schlafen sollte und zumindest theoretisch, wie das funktioniert…

Ich wusste, dass ich mich gerne in der (Online) Arbeit verliere und dass mir das nicht gut tut…

Und ich wusste, dass ich mehr Gemeinschaft und echte Kontakte - vor allem auch in der realen Welt (nicht nur online) - brauche…

Doch, wie heißt es schon in der Bibel (Matthäus 26,41): “Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.”

Ich musste das wirklich erst in meinem Körper verstehen.


Im Kundalini Yoga (dazu demnächst mehr) sagt man: “Der Beginn von Selbstliebe ist Selbstdisziplin.” Und das ist etwas, was ich erst jetzt in der Tiefe durchdrungen habe und immer noch tiefer durchdringe.

Wie sieht eine Selbstdisziplin aus, die aus meiner Selbstliebe (und Liebe generell) kommt?

Welche Routinen, Rhythmen und Rituale praktiziere ich täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich, die mich immer wieder an den innersten Kern erinnern und gewissermaßen für meinen Weg einnorden?

Hier finde ich immer mehr heraus und verpflichte mich immer tiefer für meinen Weg, meine Liebe und mein Selbst…

Und das gibt mir auch immer mehr Kraft, das zu tun, was meins ist, sowie auf meine innerste Intuition zu hören…


Und von da aus weiß ich klarer denn je:

Was ich will, hat nichts mit “Business as Usual” zu tun…

Ich will auch kein “Business” aufbauen und “Marketing” betreiben…

Und mich in die Reihen derjenigen einreihen, die um Aufmerksamkeit betteln und buhlen…

Ja, ich arbeite gern mit Menschen und bringe da eine Menge Kenntnisse und Fähigkeiten ein - egal ob man das jetzt Coaching nennt oder sonst was…

Und ja, ich könnte auch das Geld gut gebrauchen…

Aber ich will kein Coaching Business aufbauen…

Wenn mich jemand “findet” und wir in diesem Sinne zusammenkommen, großartig…

Und wenn wir in einem anderen Sinne zusammenkommen, ist das genauso wundervoll…


Um was es mir wirklich geht, sind echte, aufrichtige und authentische Kontakte…

Im echten Leben oder Online…

Kontakte mit Herz, Seele, Verstand und Körper…

Menschen, die tiefer gehen wollen…

Die auf ihrem Weg sind…

Und die gemeinsam etwas bewegen und verwirklichen wollen…


Der Teil des “Dharma” - jenes post-postmodernen Teaching, das alle bisherigen Teachings einschließt und transzendiert - wie wir es im Center formulieren (und hier natürlich insbesondere durch Dr. Marc Gafni, der mein Lehrer ist und mit dem ich intensiv zusammenarbeite - auch dazu demnächst mehr), der mich von Anfang an am tiefsten berührt und ergriffen hat, ist die Idee der “Unique Self Symphony”.


Eine Unique Self Symphony ist mehr und etwas anderes als…

…ein Zusammenschluss von Freund*innen oder Liebenden…

…ein besonders effektives Team, das gemeinsam an Projekten zur Verbesserung, Transformation oder Evolution der Welt arbeitet…

…eine intentionale Gemeinschaft oder ein Zusammenschluss von Menschen, die gemeinsam wachsen wollen und sich ihren inneren Prozessen widmen…

…ein Zusammenschluss von Unique Selves, die ihre jeweils einzigartigen Gaben für das Wohl des Ganzen einsetzen und dabei selbst Erfüllung finden…

Sie ist all das und noch so viel mehr…


Im Center praktizieren wir all das seit langem - zumindest virtuell - und kommen der Vision einer echten Unique Self Symphony immer näher. Und doch gibt es immer noch so viel zu entdecken, zu erforschen und weiterzuentwickeln…


In einer echten Unique Self (Jazz) Symphony spielt jede*r sein oder ihr Instrument und ist sich gleichzeitig der gesamten Musik bewusst… Alle improvisieren, spielen voll verantwortlich ihren Part und übernehmen gleichzeitig Verantwortung für das Ganze… Und damit meine ich nicht nur für die Ergebnisse und Erfolge, sondern auch für das Netz der Liebe zwischen uns… Die Erfüllung unserer jeweiligen echten Bedürfnisse und tiefsten Herzenswünsche…


Wir praktizieren die Praktiken der Liebe miteinander… jeden Tag… manchmal im persönlichen Kontakt… manchmal virtuell… energetisch… durch kleine Liebesbotschaften… indem wir einander wahrnehmen… und füreinander den Raum halten… füreinander beten… einander segnen… einander ermutigen… uns füreinander über unsere Erfolge freuen… und noch so vieles mehr…


Natürlich geht es dabei nicht um Perfektion. Was ich beschreibe ist ein Weg. Und der Weg ist das Ziel.

Es geht darum, innerhalb des Tao zu sein. Und das Tao, das beschrieben werden kann, ist nicht das wirkliche Tao.

Es geht um den gemeinsamen Raum, der auf gemeinsamen, echten, fundamentalen Werten und Prinzipien des Kosmos basiert, auf dem was wir im Center als “First Values & First Principles” bezeichnen.


Neben meiner Arbeit im Center, für die ich brenne, wo es darum geht, in den nächsten Jahren eine ganze Reihe von Büchern über diese Grundprinzipien zu veröffentlichen, möchte ich auch hier im deutschsprachigen Raum (und auch darüber hinaus) zumindest eine kleine Gemeinschaft bzw. Unique Self Symphony, eine Art evolutionärer Familie, aufbauen und darin gemeinsame Projekte verwirklichen. Diese Projekte können vielfältiger Natur sein und hängen im Wesentlichen von den Menschen ab, die da zusammenkommen. Wichtig ist, dass sie auf gemeinsamen Werten und Prinzipien basieren und aktiv an der Evolution der Welt teilnehmen.


Ein erstes Projekt, das sich anbietet - da gewissermaßen alle weiteren Projekte darauf aufbauen - ist die Übersetzung der wesentlichen Bücher und “Papers” des Centers. Das ist, u.a. durch Apps wie Deepl, inzwischen ziemlich einfach geworden und ermöglicht die notwendige Diskussion dieser Prinzipien in breiteren Kreisen. Und ich freue mich, hier bereits die ersten Mitwirkenden gefunden zu haben. Danke, Monika! Danke, Lucas! Bald kann es losgehen… [Für alle, die vor ein paar Jahren mal an dem Übersetzungsprojekt für Your Unique Self teilgenommen haben: JA, es geht weiter… und es ist jetzt so viel einfacher…]


Falls Du das bis hierher gelesen hast, was spricht Dich an von dem, was ich hier beschrieben habe?

Was sind Deine Interessen und Projekte?

Wo siehst Du Überschneidungen?

Wo würdest Du gerne in Kontakt treten?

Herzlich willkommen.

Ich freue mich auf die sich entfaltenden Gespräche.