Kerstin Tuschik

Jahrgang 1964

Gründerin und Leiterin von FreiRaum GEO

Seit 2013 im Führungsteam  im von Dr. Marc Gafni, Ken Wilber, Mariana Caplan und Sally Kempton gegründeten Center for Integral Wisdom - bis Ende 2020 Executive Director, jetzt als Key Executive in unmittelbarer Zusammenarbeit mit Dr. Marc Gafni  im Bereich der Entwicklung der Bücher der "Great Library" (an der Schnittstelle zwischen Lektorat, Recherche und Strukturgebung sowie Klärung des Inhalts)

Autorisierte Trainerin für Unique Self & Integral Wisdom Distinctions:

Durch ihre Mitarbeit im Führungsteam des Center for Integral Wisdom und ihre direkte Zusammenarbeit mit Dr. Marc Gafni ist Kerstin unmittelbar an der Quelle dieser sich ständig weiterentwickelnden Arbeit.

 

Mehr als 10 Jahre Erfahrung als Coach & Trainerin für  persönliche und berufliche Entwicklung

Zertifizierte Personal- & Organisationsentwicklerin (DAA)

Projektmanagerin (GPM)

Integrale Ausbildung:

u.a. durch Teilnahme an den von Ken Wilber, Clint Fuhs und Team entwickelten Online-Kursen Essential und Advanced Integral sowie an verschiedenen integralen Konferenzen und Seminaren

Weitere Aus- und Weiterbildungen:

Diplom-Tanzpädagogin (Bachelor) mit Studien in den Niederlanden (Hogeschool vor de Kunsten Arnhem) und New York City (auf Sstipendium am Alvin Ailey American Dance Center)

Montessori-Pädagogin (IfgL)

Aufstellungsleiterin

School of Energy Mastery

etc.

Zurzeit in Ausbildung:

Traumatherapie  Fachfortbildung im Haus der Familientherapie, Volkach-Fahr

Kundalini Yoga Lehrer Ausbildung in Schweinfurt bei Prana Jio Academy

regelmäßige Kundalini Yoga Praxis u.a. bei Jai Dev Singh

Seit über 30 Jahren intensive spirituelle Schulung:

u.a. durch Dr. Robert Jaffe, Christine Wentzel, Lisa Swidler und schließlich Dr. Marc Gafni  in den Bereichen von Unique Self,  Eros, Evolutionäre Liebe und Intimität, Integrale Weisheits-Unterscheidungen, sowie Weltspiritualität basierend auf Integralen Prinzipien

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Elevator Pitch???

Was machst Du denn so beruflich, liebe Kerstin?

Wenn Menschen mich fragen, was ich denn beruflich so mache, komme ich nicht selten ins Stottern und Herumdrucksen. Was ich tue, passt nicht so recht in eine der vielen Boxen, die wir kennen. Dazu hat meine Arbeit viel zu viele verschiedene Facetten und Dimensionen.

Die Idee des "Elevator Pitch" (der Gedanke, dass man das, was man tut während der Aufzugsfahrt  zwischen zwei Etagen auf eine Art und Weise erklären können sollte, dass das Gegenüber interessiert ist und mehr wissen will) hat mich immer irgendwie fasziniert. Gleichzeitig wusste ich nicht, wie ich das für mich umsetzen sollte.

In der letzten Zeit habe ich die Arbeit verschiedener Coaches verfolgt, u.a. Rich Litvin, der in einem seiner letzten Podcasts genau darüber gesprochen hat, in dem er meinte, "Vergiss den Elevator Pitch". Davon inspiriert möchte ich hier eine Version meines "Nicht-Elevator Pitch" versuchen:

Also, was machst Du denn so beruflich, liebe Kerstin?

Schön, dass Du fragst.

Was ich mache, ist das, woran ich glaube.

Woran ich glaube, ist, dass sich unsere Welt gerade in einem massiven Umbruch befindet, den wir, als Menschheit, nur überleben werden, wenn wir darauf - gemeinsam - mit ganz neuen Methoden, Systemen und Weltbildern antworten. 

Ich glaube, dass es dazu einer Liebe bedarf, die die Welt noch nicht gesehen hat, obwohl diese Liebe gleichzeitig so alt ist wie das gesamte Universum.

Ich glaube, dass es eines ganz neuen Bewusstseins bedarf.

Und genau an diesem Bewusstseinsshift arbeite ich mit:

einerseits, indem ich an der Formulierung dieses neuen Weltbildes mitarbeite (u.a. durch meine Mitarbeit an einem amerikanischen Think Tank - dem Center for Integral Wisdom)

und

anderseits, indem ich Menschen in meinem FreiRaum GEO auf verschiedene Arten und Weisen unterstütze und begleite, damit sie für diesen Umbruch besser gerüstet sind und ihren ur-eigenen einzigartigen Beitrag dazu leisten können.

Image by USGS

Krise als Chance - Wer bin ich?

Mein Name ist Kerstin Tuschik, und ich bin die Initiatorin und Gründerin des FreiRaum GEO, der sich gerade im Aufbau befindet. 

Die meisten Menschen kennen mich als

  • eine Frau mit vielfältigen Begabungen und Interessen

  • eine Integratorin, die in komplexen Situationen den Überblick behält und über scheinbare Gegensätze hinausgeht und sie integriert

  • eine Wegbegleiterin, die Menschen darin unterstützt, ihr einzigartiges Potenzial zu verwirklichen und

  • eine Visionärin, die sich gerne komplett für kühne Ideen und Projekte hingibt, die dem Wohle der Menschheit und des Planeten dienen 

​Was wohl nur wenige wissen, ist, dass ich dabei selbst schon viele tiefe Krisen, Umbrüche und Neustarts durchlebt habe. Und dabei habe ich mich schließlich sogar durch alle Phasen des Burnouts bewegt. Und sogar das hat letztlich dazu geführt, dass ich weiter wachsen und mein eigenes Potenzial entfalten konnte.

 

Krisen als Chancen und als Antreiber für Entwicklung und Evolution zu sehen ist schon lange mein Motto.


Als Kind habe ich früh gelernt, dass ich die Erwartungen der Menschen, die mir nahe sind, erfüllen oder gar übertreffen muss, um mich sicher und geliebt zu fühlen. Heute würde ich das als mein “falsches Selbst” bezeichnen, das auf meinem “falschen Kern” aufbaut, der Sätze sagt, wie:

Ich bin nicht genug.

Ich bin hilflos und unsicher.

Ich bin eine Last für andere.

Ich bin hässlich.
 

Das Geschenk dieser Art zu sein war, dass ich eine Art sechsten Sinn für die Gefühle, Erwartungen und Potenziale meiner Mitmenschen entwickelt habe. Dieser sechste Sinn hilft mir heute sehr in meiner Arbeit mit Menschen.


Gleichzeitig (gewissermaßen als Kosten dieser Art zu sein) wusste ich oft nicht, wo meine eigenen Grenzen liegen, was mich wirklich ausmacht und wie ich gut für mich selbst sorgen kann. Stattdessen habe ich schon früh eine Art Retterkomplex entwickelt.

 

Und es hat lange gedauert, bis ich wirklich in der Tiefe (nicht nur kognitiv, sondern in meinem "Felt Sense" in jedem Moment verfügbar) begriff, dass ich damit den anderen nicht wirklich helfe, aber mir selbst schade. Denn erst, wenn Menschen selbst eine Veränderung wollen und bereit sind die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sind sie auch bereit, sich dabei begleiten zu lassen.


Über verschiedene Stationen meines Lebens habe ich immer mehr gelernt, was wirklich essenziell zu mir gehört und was nicht. Dabei bin ich meinem eigenen authentischen “Unique Self” (Begriff und Unterscheidung von Dr. Marc Gafni) immer näher gekommen. Mit all dem kann ich jetzt klare Grenzen setzen und gut für mich sorgen, denn ich weiß jetzt, wer ich wirklich bin und was zu mir gehört und was nicht. 


Auf meinem Weg habe ich wertvolle Methoden, Unterscheidungen und Praktiken (und wunderbare Menschen) kennengelernt, die mich unterstützen und mir schließlich geholfen haben, nicht nur den Burnout zu überwinden, sondern auch persönlich an all meinen Krisen zu wachsen. 

Die heilige Wunde

 

Mein tiefster Schmerz war immer das Gefühl des Getrenntseins, des Abgespaltenseins von der Quelle allen Seins sowie die extreme Polarisierung, die mit dieser Abspaltung oft einhergeht und oft sogar zu einer Dämonisierung derjenigen führt, die die eigene Sicht nicht teilen und deshalb abgespalten werden. Dieser Schmerz fühlte sich oft an wie ein schwarzes Loch in meinem Solar Plexus, eine Art tiefer, schmerzhafter Sehnsucht, von der ich lange das Gefühl hatte, dass sie nie erfüllt werden kann.

Über meinen persönlichen Weg der Transformation und des Wachstums hat sich dieser Schmerz immer mehr in  meinen tiefsten Herzenswunsch umgewandelt, die Trennung und Gebrochenheit in der Welt zu heilen und eine neue Ganzheit zu kreieren, in der alles integriert ist und nichts und niemand ausgelassen wird.

Mein tiefster Schmerz wurde zu einer "heiligen Wunde", die auf meine tiefsten Gaben verweist, die ich mit der Welt teilen will: Meine Gaben der Integration, der Vision und der verkörperten Liebe. Indem ich diese Gaben teile, verwandelt sich mein tiefster Schmerz in meine größte Kraft.

 

Meine heilige Wunde wird zu meinem größten Schatz.

Und diesen Schatz möchte ich mit Dir teilen. 

Ich habe in meinem Leben schon viele Rollen eingenommen.

 

Manchmal bin ich

  • Dozentin, Trainerin oder Lehrerin

  • manchmal Wegbegleiterin, Beraterin, Mentorin oder Coach

  • manchmal Projektleiterin oder Geschäftsführerin

 

Immer bin ich jemand, die in die Tiefe geht, um das einzigartige Potenzial in Menschen und Situationen zutage zu befördern.

 

Und in allem bin ich

  • Visionärin

  • Integratorin und

  • evolutionäre Mystikerin

Was ist Dein tiefster Schmerz? Deine heilige Wunde?

Was ist Deine größte Sehnsucht? Dein Herzenswunsch?

Was sind Deine Superkräfte? Deine größten Gaben?

Mountain Peak

Vision, Verkörperung und Liebe in Aktion:
Woher kennst Du das in Deinem Leben?

In meinem eigenen Leben haben diese drei Aspekte - Vision, Verkörperung und gelebte Liebe in Aktion (Werte) - schon immer eine Rolle gespielt:

  1. Bereits in der Schule habe ich nie verstanden, warum ich gefragt wurd, ob ich mich eher für Sprachen und Geisteswissenschaften ODER für Naturwissenschaften interessiere. Ich habe schon früh Zusammenhänge gesehen, wo andere nur Gegensätze fanden. Und es war mir ein Anliegen, das alles in ein kohärentes Weltbild zu integrieren. Und schon früh hatte ich Visionen, wie man die Welt zu einem besseren Platz für alle machen könnte - eine Welt, die für alle funktioniert.

    Daher war es nur natürlich, dass ich mich von der Integralen Theorie Ken Wilbers angezogen fühlte, durch die ich schließlich 2011, auf einer Konferenz des Integralen Forums in Nürnberg, Dr. Marc Gafni kennenlernte, mit dem ich seitdem eng zusammen arbeite und dessen (sich ständig weiter entwickelnde) Unique Self Theory, Anthro-Ontology und CosmoErotic Humanism (oder auch Evolutionär-Integrale Weltspiritualität) ich seitdem direkt an der Quelle studieren kann.
     

  2. Schon als 12jährige habe ich gesagt, dass ich (damals war es durch das Tanzen) Körper, Geist und Seele verbinden will (Verkörperung). Und als ich anfing, mich tiefer mit Spiritualität zu befassen, ging es mir schon immer um die Verkörperung derselben. Ich wollte nicht raus aus dem Körper in eine bessere Welt der Einheit, sondern ich wollte diese Erfahrung der Einheit und Liebe, die ich schon früh machen durfte, hinein bringen in diesen Körper und diese Welt.
     

  3. Und schließlich habe ich mich schon immer danach gesehnt, Liebe in all ihren Formen konkret im Alltag zu leben und mit neuen wertebasierten Arten des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens zu experimentieren.

 

Gemeinsam auf dem Weg

 

Mehr und mehr bin ich wirklich in der Lage alle drei Aspekte zu integrieren. Und das geht letztlich nur gemeinsam mit allen, die auf einem ähnlichen Weg sind -  egal wie unterschiedlich diese Wege im Außen aussehen mögen.

“Es gibt eine fast sinnliche Sehnsucht nach Gemeinschaft mit anderen, die eine große Vision haben. Die immense Erfüllung der Freundschaft zwischen denen, die sich mit der Evolution des Bewusstseins beschäftigen, hat eine Qualität, die man unmöglich beschreiben kann.” 

- Pierre Teilhard de Chardin (Übersetzung von mir)